21. Mai – Leben in Lappland

21. Mai – Leben in Lappland

Das Leben der ursprünglichen Bewohner Lapplands
Am Morgen besuchen wir ein Museum am Inarisee, in dem wir uns über das Leben der ursprünglichen Bewohner Lapplands informieren. Die Menschen haben hier früher von der Rentierzucht, von der Fischerei und vom Sammeln essbarer Beeren gelebt.

21. Mai - Leben in Lappland, Klassische Tracht der Samen
Klassische Tracht der Samen

Als Nomaden sind sie mit ihren einfachen Zelten mehrmals pro Jahr umgezogen. Die runden Zelte bestanden aus langen oben in der Mitte zusammengebundenen Holzstangen, welche mit Rentierfellen umspannt wurden. Nur im Winter haben die Menschen in festen Holzhäusern gelebt. Die wenigen Samen, so heißen die Menschen Lapplands, die heute noch in Finnland leben, können davon nicht mehr gut leben. Viele von ihnen arbeiten heute in der Tourismusbranche.

21. Mai - Leben in Lappland, Wachholderbeeren
Wachholderbeeren – gerade aufgetaut, Foto: Andrea Koltermann

In diesem Museum lernen wir auch, dass nicht nur die Menschen sich hier vom Sammeln der Waldbeeren ernähren, sondern dass diese auch zur ersten Nahrung der Bären gehören, wenn sie aus ihrem halbjährigen Winterschlaf erwachen. Und dass viele Tiere in Lappland ein weißes Winterfell haben, um von den Feinden nicht so schnell gesehen zu werden.

Wem mein Blog gefällt, der sei herzlich eingeladen sich mit einer Spende für eine international tätige Hilfsorganisation erkenntlich zu zeigen. Weiter unten im Blog oder hier(pdf) berichte ich über die Arbeit mit Dråpen i Havet.

zum Podcast

21. Mai – Leben in Lappland

 

20. Mai – Inari

20. Mai – Inari

Heute haben wir traumhaftes Wetter. Immer wieder halten wir an, um kleine Wanderungen zu unternehmen. An den Sträuchern im Wald finden wir Preiselbeeren und Wachholderbeeren vom letzten Sommer. Diese waren den ganzen Winter lang unter der Schneedecke eingefroren und schmecken jetzt richtig süß.

20. Mai - Inari, Preiselbeeren
Preiselbeeren – gerade aufgetaut, Foto: Andrea Koltermann

Mittags grillen wir Fisch und Kartoffeln in einer Grillhütte am Bach. In Finnland gibt es überall an Wanderwegen Grillhütten.

Obwohl es im Wald genug Holz zu sammeln gibt, steht neben jeder Grillhütte eine weitere mit Brennholz gefüllte Hütte. Jeder Wanderer darf dieses benutzen, um sich am Feuer aufzuwärmen oder zu grillen.

20. Mai - Inari, Grillhütte
Grillhütte bei Inari, Foto: Andrea Koltermann

Wir fragen uns, wer sich die ganze Arbeit macht und wer für die Kosten aufkommt. Finnland ist ein sehr wanderfreundliches Land.

20. Mai - Inari, Mittagessen
Mittagessen, Foto: Andrea Koltermann

Alle Campingplätze in Inari haben zurzeit geschlossen. Die Wintersportsaison ist hier gerade vorbei und die Sommersaison hat noch nicht begonnen. Das kennen wir ja jetzt schon, also übernachten wir auf einem Parkplatz im Wald. Rentiere spazieren um uns herum, während wir gemütlich beim Abendessen sitzen. Auch hier wird es erst sehr spät dunkel. Gegen 23 Uhr ziehen wir die insgesamt dreizehn Rollos unseres schon so vertrauten Heimes herunter und legen uns ins Bett.

 Spende für Dråpen i Havet.

zum Podcast

20. Mai – Inari

19. Mai – nachmittags – Unfall

19. Mai – nachmittags Unfall

19. Mai - Richtung Süden zum Weihnachtsmann, Unfall
Unfall, Foto: Andrea Koltermann

Am Mittag haben wir einen kleinen Unfall. Der linke Außenspiegel unseres Wohnmobils und der linke Außenspiegel eines Kleinbusses stoßen an einer sich verengenden Fahrbahn gegeneinander. Beide Spiegel sind leicht beschädigt. Nach einem Austausch der Kontaktdaten und ein paar Fotos beschließen der norwegische Unfallgegner und wir, den Rest der Versicherung zu überlassen. Im hohen Norden Norwegens ruft man deshalb keine Polizei, wie es bei uns üblich ist.

19. Mai - Unfall
Natur, Foto: Andrea Koltermann

Wir sind froh, für das Wohnmobil eine gute Versicherung abgeschlossen zu haben. Die Mehrkosten dafür haben sich vermutlich jetzt schon gelohnt.

Am Abend finden wir einen traumhaft schönen Campingplatz in einem lichten Kiefernwald. Es ist deutlich wärmer hier als am Nordkap.

Nach einem schönen Spaziergang im Wald grillen wir Fisch und Kartoffeln über einem Holzfeuer in der Küche des Campingplatzes.

19. Mai - Unfall, Küche am Campingplatz
Küche am Campingplatz, Foto: Andrea Koltermann

Aufgewärmt und gestärkt bade ich meine Füße im eiskalten Bach und spaziere barfuß über den Waldboden zurück zum Wohnmobil.

Wem mein Blog gefällt, der sei herzlich eingeladen sich mit einer Spende für eine international tätige Hilfsorganisation erkenntlich zu zeigen. Weiter unten im Blog oder hier(pdf) berichte ich über die Arbeit mit Dråpen i Havet.

zum Podcast

19. Mai – nachmittags Unfall

19. Mai – Richtung Süden zum Weihnachtsmann

19. Mai – Richtung Süden zum Weihnachtsmann

Es ist immer noch eisig kalt. In der Nacht hat der Wind unser Wohnmobil ganz schön geschaukelt. Am Morgen ist der Boden gefroren.

19. Mai - Es wird nicht dunkel, Am nächsten Morgen
Am nächsten Morgen, Foto: Andrea Koltermann

Unser Aufenthalt am Nordkap war ein tolles Abenteuer. Doch jetzt wollen wir nur noch weg hier aus der eisigen Kälte. Wir haben genug von Eismeer, Eiswind und Einöde.

19. Mai - Richtung Süden zum Weihnachtmann, Nordpol 2093km
Nordpol 2093km, Foto: Andrea Koltermann

Nein! Zum Nordpol wollen wir auch nicht, auch wenn das von hier aus nur noch 2093 Kilometer sind. Ab jetzt geht es in Richtung Süden.
Nach einer Stunde finden wir einen schönen Rastplatz, an dem wir erst einmal frühstücken. Wir freuen uns über den Besuch zahlreicher Rentiere, die hier in Lappland überall frei herumlaufen.

19. Mai - Richtung Süden zum Weihnachtsmann, Frühstück mit Rentieren
Frühstück mit Rentieren, Foto: Andrea Koltermann

Für ein paar Kilometer nehmen wir einen jungen Wanderer aus Frankreich mit. Er erzählt uns, dass er bis vor kurzem noch auf Tourenskiern hier unterwegs war. Übernachtet hat er in der Natur in seinem Zelt. Auf dem gefrorenen Boden war dies gut möglich und die trockene Schneeluft sei viel angenehmer gewesen als die feuchtkalte Luft bei der aktuellen Tauwettertemperatur.

19. Mai - Richtung Süden zum Weihnachtsmann, Überall Rentiere
Überall Rentiere, Foto: Andrea Koltermann

Wem mein Blog gefällt, der sei herzlich eingeladen sich mit einer Spende für eine international tätige Hilfsorganisation erkenntlich zu zeigen. Weiter unten im Blog oder hier(pdf)  berichte ich über die Arbeit mit Dråpen i Havet.

zum Podcast

19. Mai – Richtung Süden zum Weihnachtsmann

18. Mai – Es wird nicht dunkel

18. Mai – Es wird nicht dunkel

Das Schauspiel, das die Sonne uns am Abend bietet, ist faszinierend. Sie geht nicht unter, sondern dreht sich innerhalb von 24 Stunden einmal um uns herum. Genau genommen drehen wir uns mit der Erde natürlich um die Sonne.

Es wird nicht dunkel, 19. Mai - Es wird nicht dunkel
Es wird nicht dunkel, Foto: Andrea Koltermann

Durch die Neigung der Erdachse zur Rotationsachse bleibt es hier am Nordkap vom 14. Mai bis zum 29. Juli immer hell. Am Abend fotografiere ich immer wieder die sich durch die Wolken kämpfenden Sonnenstrahlen. Es wird nur wenig dunkler und noch etwas kälter.

19. Mai - Es wird nicht dunkel, Die Sonne wandert um uns herum
Die Sonne wandert um uns herum, Foto: Andrea Koltermann

Die Sonne wandert innerhalb von 24 Stunden einmal genau um uns herum. Nachts um 24 Uhr überraschen wir meinen Bruder mit einem Videoanruf. Bei Tageslicht und eisiger Kälte zeigen wir ihm das Nordkap live.

Mitternachtssonne, Film: Andrea Koltermann

Dann legen wir uns ins Wohnmobil zum Schlafen. Leider ist es dort kalt, weil die Heizung ausgefallen ist, aber in unseren Schlafsäcken ist es gemütlich und warm. Wir sind wieder einmal froh, nicht mit den Fahrrädern und dem Zelt hier zu sein.

Wem mein Blog gefällt, der sei herzlich eingeladen sich mit einer Spende für eine international tätige Hilfsorganisation erkenntlich zu zeigen. Weiter unten im Blog oder hier(pdf) berichte ich über die Arbeit mit Dråpen i Havet.

zum Podcast

18. Mai – Es wird nicht dunkel